Ausstellung

Zum ersten Mal werden die Highlights der archäologischen Sammlung aus dem Schweizerischen Nationalmuseum in der Romandie, im Château de Prangins, ausgestellt.

Die aussergewöhnliche Sammlung, deren Anfänge ins 19. Jahrhundert zurückgehen, umfasst Bodenfunde aus allen Epochen und Regionen der Schweiz. Sie ermöglicht einen Einblick in die Zeit von 100'000 vor bis 800 nach Christus, also von der Altsteinzeit bis ins frühe Mittelalter.

Die Ausstellung ist in drei Teile gegliedert. Der erste stellt die Anfänge und die Vielfältigkeit der Sammlung vor. Zu sehen ist zum Beispiel der 1741 entdeckte spätrömische Goldschatz von Lunnern. Weiter sind Stücke aus der Sammlung Gross zu sehen. Die Sammlung ist nach dem Arzt und Künstler Victor Gross aus La Neuveville benannt, der mehrere tausend Objekte aus Ufersiedlungen zusammentrug. Wichtig für die Geschichte des Museums sind auch die Ausgrabungen. In der Ausstellung zu sehen sind unter anderem Objekte aus drei Bestattungen des Gräberfeldes von Giubiasco (Tessin).

Im zweiten Teil der Ausstellung werden die spektakulärsten und interessantesten Objekte chronologisch geordnet ausgestellt. Zu sehen sind zum Beispiel der Lochstab von Schweizersbild (SH), eines der ältesten Zeugnisse künstlerischen Schaffens in der Schweiz, die Goldschale aus der Bronzezeit von Zürich-Altstetten, der keltische Goldschatz von Erstfeld (UR) oder der Helm von Villeneuve (VD) aus dem 6. Jahrhundert.

Der dritte Teil zeigt die weniger bekannten Arbeiten hinter den Kulissen eines Museums : in einem Film werden die Aktivitäten des Sammlungszentrums des Schweizerischen Nationalmuseums in Affoltern am Albis vorgestellt.

An Multimediasäulen kann man sich interaktiv noch vertiefter mit der Archäologie in der Schweiz auseinandersetzen. Jung und Alt können so dank spielerisch in die Welt der Archäologie eintauchen.


Schale. Gold. Zürich‐Altstetten (ZH).
Bronzezeit. @SNM



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